Um 7.40 Uhr war die Nacht zu Ende. Aufstehen und anziehen war angesagt, denn um 8.30 ging der Bus. In diesem wird man auch nicht fitter sondern bleibt so müde, wenn man ihn erst um 9.15 wieder verlassen kann.
9.35 Uhr – Krankengymnastik war angesagt. Ich muss mein Knie ja flott kriegen. Leider läuft es nur schleppend. Meine Knieachsen sind halt echt voll ungerade.
-> Fußball ich habe dich geliebt und das Training am Montag mit Thomas sah so gut aus, aber ich werde dir noch weiter fern bleiben. Ich bin froh wenn ich langsam nach und nach wieder Joggen anfangen kann ;-))
10.00 Uhr vollkommen KO von den Übungen da die Müdigkeit alles nicht leichter gestaltet hat. Ab in die City !
Laden 1:
http://www.unterwegs-muenster.de/
Der Mitarbeiter der mich beraten hat war noch ziemlich Jung würde ich sagen.
Die Rucksäcke hingen alle an der Wand und hatten ALLE schon Gewichte “eingebaut”.
Nachdem ich gesagt habe, dass ich 5 Monate weg möchte und die Frage ob ich ein Zelt mitnehmen will mit Nein beantwortet hatte empfahl man mir ein 60 Liter Rucksack.
Zuerst wurde mir ein Deuter gezeigt. Ich sollte zunächst die Schultergurte auf die richtige Länge bringen, sodass der Hüftgurt die richtige Position einnehmen konnte. Nachdem ich diesen angelegt und festgezogen hatte, war die Empfehlung die Schultergurte ein bisschen zu lösen. Als nächsten Schritt wurde mir hier erklärt, dass ich oben die Gurte ziehen soll um den Rucksack mehr an den Körper zu ziehen. Als letztes sollte ich noch die Gurte die Rucksack mit Hüftgurt verbinden anziehen. Sorry das ich die Fachbegriffe nicht kann :D Als dies erledigt war, zeigte der Mitarbeiter mir im Spiegel, dass dieser Rucksack meiner Körpergröße gut passen würde, da seine Form gut anlege.
Als nächstes lief ich eine Runde im Laden, nach der Hälfte sollte ich die Verbindungsgurte unten etwas lösen. Effekt: der Rucksack wackelte oben nicht mehr so dolle. Wieso ? Weil Deuter den Hüftgurt so gebaut hat, dass er mit der Bewegung der Hüfte harmoniert und somit “losgelöst” vom Rucksack ist. Eine sehr angenehme Sache!
Als nächstes wurde mir ein Tatonka Model präsentiert. Nachdem der Mitarbeiter alle Gurte gelöst hatte setzte ich den Rucksack somit wieder auf, und zog an den Schultergurten. Als ich dachte es passte von der Höhe fragte ich nach und er empfahl mir den Rucksack noch ein Tick zu ziehen. Ganz schön kompliziert so einen Rucksack auf die richtige Höhe zu stellen, damit er so sitzt das er die Last richtig gut auf den Körper verteilt. Nachdem alle Gurte eingestellt waren gab es wieder eine Runde durch den Laden. Hilfe meine Hüfte bewegt sich doch echt viel beim normalen gehen und somit schaukelte das gute Teil oben doch ganz schön nach links und rechts im Gegensatz zu seinem Vorgänger.
Für meine Körpergröße wurde mir außerdem die Marke Ospray empfohlen. Diese hatten sie aber wegen Probleme des Herstellers nicht da.
Nachdem ich also ein paar verschiedene Modelle von Deuter auf hatte, mit unterschiedlichen Liter zahlen. Keiner unter 50l. Ich meine der eine war dieser hier: Aircontact PRO 55 + 15 SL.
Nach meinem Nachfragen wie es den bei den Modellen mit der Innenausstattung sei. Wurde mir erklärt, dass sie von innen alle mehr oder weniger gleich aufgebaut sein. Ein großes Fach was sich unten abtrennen lassen kann, auf das man mit einem extra Reißverschluss zugreifen kann. Das war es dann auch fast mit dieser Erklärung – sehr ausführlich….
Ich verließ das Geschäft also mit diesen Eindrücken.
Die Informationen hatte ich alle so erstmal abgespeichert, aber ich stellte mir eine Frage. Die im Forum wanderten zwischen 35 – 55l ca. Wieso sagt man mir ich soll ein 60 l Rucksack nehmen.
Ja ok ich bin 5 Monate weg und nicht nur 1 Monat. Naja was solls. Ab zum nächsten Laden neue Informationen und Eindrücke holen. Einfach gucken was jeder so anders macht und sagt oder halt gleich……
Achja und noch als Anmerkung. Mir wurde gesagt das durch die Hightech Ausstattung es nun ja auch viel Leichter wäre 16 kg oder so zu transportieren. Ähmm hallo ich glaube ich habe Verstanden, dass dies überhaupt keine gute Idee wird.
Na klaro es ist schwer für diese 5 Monate und unterschiedlichen Klimatischen Bedingungen eine passende Ausrüstung zu erstellen. Aber zu viel Gewicht ist zu viel Last. Die “Profis” gehen mit 6 kg; ein Richtwert sind 10% vom Körpergewicht, da kommen wir auf ca 7 kg. Also sollten wir es schaffen nicht über 10 zu kommen. Also danke das ihr es liebt meint, aber es ist auch eine Reise des Verzichtens – dies fängt beim Packen wohlmöglich an.
Laden 2 :
http://www.jack-wolfskin.de/Home.aspx
Als ich diesen Laden betrat war mir klar das die Auswahl sehr beschränkt sein wird, doch ich wollte ja heute meine Freie Zeit nutzen und einfach Eindrücke einholen.
Dieser Mitarbeiter fragte zunächst auch wofür ich den Rucksack bräuchte.
Ende des Lieds war das ich einen 55 l und glaube ein 50 l Rucksack ausprobieren durfte. Mehr Liter Größen waren momentan nicht vorhanden.
Er ging bei diesem “Beratungsgespräch” anders vor als sein Vorgänger. Zunächst wurden mir die Wichtigsten Teile des Rucksacks gezeigt. Also das es ein Innenteil hat, welchen man abtrennen kann für Schlafsack/Schuhe. Oben ein Fach und noch eins wo die Regenhülle drin ist.
Dann holte Er zwei Scheiben á 5 kg und steckte sie zum Ausfüllmaterial im Rucksack.
Das aufsetzen und festmachen hat er nicht so professionell erklärend gemacht. Wenn ich mich richtig erinnere sollte ich zuerst den Gurt richtig umlegen und dann die Schultern fest ziehen. Bissel später viel ihm ein das ich an den oberen Gurten noch ziehen kann und auch unten den Rucksack noch anziehen kann. Wofür diese sind musste ich mir aber mehr selber erklären…
Nachdem ich die zwei Varianten auf hatte ist mein Resultat: die Eigenmarke harmoniert nicht mit meinem Körper. Der Beckengurt sitzt entweder angenehm aber dann trage ich die meiste Last auf den Schultern, was nicht der Sinn ist oder ich schnüre meinen Bauch ab. Nicht sinnvoll davon abgesehen, dass ich kaum einen Bauch besitze. Meine dünne und lange Figur macht also Probleme bei der Auswahl!
11.30 Uhr war ne Pause angesagt.
Mein Bruder hatte es auch endlich in die Stadt geschafft und sein Gespräch erledigt. Eine Wasserpause war eine gute Idee ((:
Laden 3 :
Erster Eindruck der Verkäufer ist sympathisch und dass sollte sich auch bestätigen ;D
Einige Rucksäcke waren auf gehangen die anderen standen auf einem Podest oder davor.
Nachdem geklärt war wofür der Rucksack vorgesehen ist, wurde mir ein Allrounder empfohlen. Natürlich er kann nicht eine Sache besonders gut, aber er kann von allem etwas. D.h. ich kann ihn später auch noch ganz gut einsetzen für Bahnreisen &&&
Das erste Modell war ‘MacPac 50l W3’:
Wie wurde das mit dem Gewicht gelöst. Dieser Laden hatte das Gewicht in Richtung Hantelgröße eingepackt und mit Grauem Tape umhüllt, also keine Ahnung wie viel es war und was es war – Hauptsache Gewicht!
Beim späteren zweiten aufsetzen und absetzen, habe ich den Rucksack da er mir gefiel und somit ja wahrscheinlich in die engere Auswahl geraten könnte genauer angeschaut.
Dazu schnell die Empfehlung des Fachpersonals “ Zuerst gucken welche Modelle gut sitzen, hat man dann so 2-3 in der engeren Wahl kann man sich angucken, wie die Fächer Verteilung ist. Diese ist meist gleich aber ein paar Unterschiede sind doch da. Außerdem kann wer will auch noch die Farbe mit als Argument einfließen lassen”
Meine Variante war grün, ich fand´s cool 8) Zu der Fächerverteilung. Als erstes habe ich mir angeschaut wie das ausschaut mit den Außennetzen für die Wasserflaschen. Auch im vollgepackter Form lassen sich diese sozusagen ausfalten und mit einem unterem Riemen fest ziehen. Einen oberen gab es zwar nicht richtig außer einem der eigentlich dafür gedacht ist den Rucksack zu komprimieren…:/ aber die Flaschen lassen sich so ganz einfach rein und raus tun. Gefällt mir! “Beachten Sie, dass sie auf beiden Seiten Flaschen mit gleichem Gewicht haben; ansonsten zieht sich der Rucksack auf eine Seite, dies ist ziemlich unangenehm”
Das untere Fach, an was man erst gelangt, wenn man die Schnallen vom oberen Teil löst, lässt sich mit Hilfe von einem Reißverschluss als einzelnes Fach abtrennen. Mit Reißverschluss anstatt mit Zipper klingt gut! Des weiteren kann man bei diesem Rucksack im liegen unten an das Gepäck kommen, da es eine obere Öffnung gibt. Im liegen zu Packen klingt einfach viel Sinnvoller als alles von oben zu Stopfen. An dieser Öffnung ist noch ein weiteres Fach nach außen. Das Deck ist hinten am Rucksack fest dran. Es bietet einen Reißverschluss hinter dem sich der Regenschutz befindet und einen hinter dem eine große Tasche verborgen ist. Von unten des Deckels ist kein Fach mehr. Ja das war es an den grundsätzlichen Gadgets.
Was ich noch zu dem Rucksack sagen möchte. Der Anziehgurt unten ist in einer viel Schrägeren Lage als ich es bei den anderen gesehen habe. Aber Okay. Schade finde ich allerdings, dass die Schnalle des Beckengurtes so “einfach” gestaltet ist. Was ich damit meine? Bei den anderen Systemen gingen die Festziehgurte nochmal zurück zum Gurt. Sie ließen sich durch dieses System einfacher zusammen ziehen. Bei diesem Model war es halt sozusagen die einfache Ausführung die jeder normale Mensch kennt. Wird bestimmt auch so gehen, oder ?
Als zweiten durfte ich ein Ospray probieren. (Diesen gab es im ersten Laden ja nicht mehr). Im Gegensatz zum Rucksack den ich davor aufhatte kam mir die hintere untere Polsterung ganz schön hart vor. Meine Begeisterung hielt sich also in Grenzen.
Was der dritte Rucksack den ich aufhatte für einer war weiß ich leider nicht mehr. Ich kann nur so viel sagen, er hatte eine andere Form. Der Berater meinte es wäre eine andere Packtechnick oder so in die Richtung. Mein Bruder meinte später der sah einfach merkwürdig aus – danke für diesen Fachkompetenten Ratschlag.
Also wurde der erste Rucksack nochmal aufgesetzt. Der Mitarbeiter meinte auch, dass dieser an meinem Körper gut anliegen würde. Dieses Gefühl hatte ich auch!
Der andere Rucksack schnürte mir die Schultergurte so rein und die Polsterung war so “tief”.
Nach nochmaligem hin und her laufen war ich ganz begeistert. Da ich sah, dass dieses Geschäft auch Deuter Rucksäcke hatte fragte ich ob es noch andere Alternativen zu diesem Rucksack gäbe. Die Antwort die ich bekam war “ Ne, das wäre jetzt so das was ich Ihnen empfehlen würde”
Nett war, dass ich danach gefragt wurde ob ich noch mehr Ausrüstung bräuchte, was ich mit JA beantwortete. So bin ich aus diesem Laden mit einem Gutschein bis zum 31.07 über 10% für den Rucksack, welche genaue Bezeichnung er mir auch aufschrieb und weiterem Zubehör herausgegangen. Der Mann weiß wie man Geschäfte macht :P
Nun führte uns beiden unser Weg Richtung Arkaden. Ein neues Buch für meinen Bruder musste her. Nachdem wir uns ausgeruht hatten. Bücher angeschaut, die Informationen verarbeitet und die Adresse eines anderen Geschäftes mit Hilfe des Handys rausgefunden hatten ging es weiter.
Laden 4 :
Der zweite Laden, wo mein Bruder mit war…Was wir dort machten? Wir setzten uns direkt wieder auf ne Bank. Oh waren wir Schlappschwänze *hihi* Eine Bedingung kam und frage ob sie und helfen könnte. Ich Antwortete, dass wir uns die Rucksäcke nur angucken wollten. Ich glaube die war bissel verwirrt durch diese Aussage aber hey.
Ich zeigte meinem Bruder was der Unterschied zwischen Deuter und Tatonka Gurten war und wusste für mich ich werde nur einen Rucksack mit beweglichem nehmen. Somit werden die anderen Modelle wohl alle weg fallen. Ansonsten war wieder nur so gut wie die Marke Deuter da. Da ich mir diesen aber noch nicht ausführlich angeschaut hatte, machte ich dies nun. Die Netzte sind dabei meine ich nicht so cool konstruiert wie bei dem grünen Rucksack von vorhin ;] Jedoch lässt sich der Rucksack um 10 l erweitern. Ich weiß gar nicht ob es diese Möglichkeit bei dem anderen gibt….Positiv war dabei, dass hinten trotzdem ein Schutz angebracht war. Denn ich sah auch Deckel die einfach nur höher gesetzt werden konnten. Mein Gefühl sagte mir diese scheinen nicht so Dicht. Naja ob ich Recht habe oder nicht kann ich nicht sagen *upps*
Die Entdeckungstour war ziemlich schnell zu ende, also weiter geht´s
Laden 5 :
http://www.karstadt.de/jsp/filialen/muenster-sporthaus.jsp
Auch hier verzichteten wir auf eine Beratung. Wieso ? Es gab wieder nur die gleiche Auswahl und zudem waren wir schon in den Fachgeschäften was sollten uns diese Alles Anbieter alles erzählen können… Tatonka hatte ich ja irgendwie persönlich schon ausgeschlossen, dann entdeckte ich noch einen anderen, ihm sehr ähnlich aber auch nicht überzeugend & die Lieblingsmarke der deutschen die Deuter Varianten. Alles klar diesen Laden brauchen wir hierfür nicht mehr ansteuern.
*~* Gerade beim schreiben ist ein Schmetterling in mein Zimmer gekommen *freu* In den 2. Stock wohl bemerkt. Voll süß *~*
Laden 6 :
http://www.trekking-koenig.de/filialen/tk-muenster/
Die Rucksack Abteilung findet man, wenn man die Treppe hinunter geht.
Ich habe mir nur notiert welche neuen Marken es hier noch gab. “Low Alpine”, ich meine The Northe Face gesehen zu haben und “Duster” ?
Hier könnte man also noch mal nach neuen Alternativen gucken durch ein Beratungsgespräch.
Mein Bruder hatte keine Lust mehr und da ich durch das früh aufstehen und die Informationen doch ein wenig geflasht war machten wir uns auf den Heimweg. Nachdem kurz an den anderen Artikeln vorbeigegangen wurde. Er machte sich über einige Dinge ein wenig lustig – dafür habe ich dich aber lieb aller bester Bruder auf der Welt <3
Also für meine Tour stehen noch einige Touren in der City an um am Ende Schlafsack, Regenkape und co als meins nennen zu können ;-))))))
Der Tag führte uns zwei dann noch nach Subway. Nachdem der Bauch mit 30 cm Sandwich und 0,4l Cola, 0,4l Sprite, 0,4l MexoMix und 0,25l Eistee + Cookie gefüllt war – war ich Papp satt und fuhr nach Hause. Auf der Terrasse wurde bei der merkwürdigen Sonne ein Nickerchen gemacht und danach dieser schön lange Bericht erstellt.
Nun werde ich noch im Forum die wichtigsten Informationen und Fragen die ich heute gesammelt habe zusammen stellen um von ihnen auch ein “Fachkundigen” Rat zu bekommen. Danke dafür!
Alles Liebe eure Rebekka
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