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Samstag, 19. Juli 2014

Der Tag der Ankunft

Mhh doof das man um 4 aufs Klo muss. Ansonsten habe ich gut geschlafen. Tee am Morgen und selbst gebackenes Brot mit Marmelade. Es regnet draußen wie verrückt und es gab auch Blitz und Donner.
Daher liege ich nochmal im Bett um zu relaxen und nachzudenken. Es bringt alles nichts bis zur Albergue wo es die Compostela und den Supermarkt gibt muss ich heute mindestens und danach halt die abenteuerliche Reise ans Ende.
Ich habe also die Nacht auf Morgen auch gebucht. Nun muss ich mir klar werden was ich noch machen will. Ans Kap setzen und mir zuhören ist durch den Regeb unmöglich. Im Regen mit den vorhandenen Blasen laufen ist dämlich!

Es ist also die Vorstellung entstanden da ich irgendwann wenn ich älter bin, egal in welcher Form, zumindest den ganzen Frances gehe und dann über Muxia nach Finisterra. Also dort nochmal einen anderen Abschluss mache.
Will ich den jetzt zumindest Muxia sehen? Will ich im Regen Finisterre bleiben. Soll ich nach Santiago fahren?? Ich schau mir gleich mal den Wetter Bericht an. Zudem müsste ich nach Muxia runter laufen. Also den Weg habe ich momentan aus Vernunft in meinem Kopf für diesen Trip gestrichen.

Ich war dann in der anderen Albergue um mir die Compostela zu holen und musste nochmal zurück, da ich mein Ausweis vergessen hatte. Ich trottel!
Bei der in Santiago hatte ich ihn ausversehen im Credencial gelassen und angst gehabt ihn zu verlieren....

Danach chillt ich und entspannte. Führte ein paar Gespräche mit den anderen, schrieb Nachrichten und relaxte. Dabei hatte ich aber in den Gewusel auch Zeit mir selber Gedanken zu machen, Fragen zu beantworten und neue zu stellen.

Es kam etwas Sonne raus. Ich hatte mir vorgenommen Abends zu gehen und war gespannt wie es werden würde.

Erstmal gabs mit andeten Deutschen ein selbstgemachtes Essen und ein Mann spielte Gitarre. Hammer Feeling!


Nach dem Spülen wollte ich Postkarten holen, noch geschlossen. Ich machte mich bei Sonnenschein zum Hafen und genoss den Ausblick von einer Mauer. Wenn Engel reisen....

Herlich! Ich genoss die Sonne, den leichten Wind, das Meeresrauschen, den Geruch und Ausblick. Ich war also hier kurz vorm Ende dee Welt und gespannt wie ich den Abend heute erleben würde. Ich war alleine und von der ganzen Situation gerührt. Ich merkte wie in mir etwas war, fand es aber noch nicht.

Zudem schleichten sich Vorsätze in mein Hirn; die ich schonmal hatte. Aber ein Gefühl sagte, ich solle diesmal stärker damit umgehen. Es so kontinuierlich machen wie ich den Weg gegangen war. Und mich flegen, für mich und einen zufriedenen Lebensweg.

Zuhause die "Freunde" Mensch sein lassen. Die Menschen die mir etwas bedeuteten anders zu flegen. Meine Zeit zu nutzen und raus zu kommen. Zu erleben, zu unterhalten und durch dieses Glück, die Energie mein Leben; das sich bald ums Studium dreht ruhig und beständig anzugehen.

Ich weiß auf was ich mich verlassen kann und das ich noch neues wundersames dazu schaffen kann.

Ich hatte ein Boden erhalten der mich ernährte und Flügel geschenk bekommen um das bunte zu verbreiten. Ja es ist ziemlich angenehm zu spüren wie man sich selber neu entdeckt und gelassen in die Ferne schauen kann.

Es ging weiter zu einem Strand. Ich fühlte das Wasser mit meiner Hand. Warm war es nicht, aber schön klar! Mir wurde warm. Es ging ein kleinen Proviant einkaufen. Morgen ist Sonntag und Geschlossen und ich hab pech gehabt. 3,20€ + 2€ für Postkarten von hier :-))) Fertig geschrieben.

Dann fing ich an mich auf das Hausefahren einzustellen, ich begann die Tasche fertig zu machen. Dann ging es zum Kap :) mit zwei Jungs jippi.

Marcus & Marcel führten mich hoch. Es war ein längerer Weg, ein schöner, ein lustiger!

Wir gingen an einem Haus mit einem gemaltem Bild vorbei. Eine Pilger Frau. Bezaubernd :)

Dann die Pulgerfigur in schwarz & einem Parkschild. Dann waren wir iwan bei herlichem Wetter da!!

Ich durfte allein zum Kap gehen und machte ein Foto vom Kreuz, dann ging es zum Stein zurück Fotos machen :))

Dann rechts vom Leuchtturm hoch und den Ausblick genießen, bei der Live Kamera winken und anschließend ein Stück zurück auf den Berg. Dort windete es ganz schön, aber die Zeit war einfach nur zauberhaft. Der Sonnenuntergang verschwand leider hinter Wolken und Nebel aber das Gefühl dort kann mir einfach keiner mehr nehmen.

Zurück das runterlaufen ging wieder auf Knie und Fuß. Zudem regnete es kurz zwischendurch, aber in die von Nebel bedeckte Stadt die etwas rot durch das Licht leuchtete war toll. Es war wirklich ein angenehmer Abend. Ein ankommen oder abschließen oder ein neu Beginnen mit dem Blick auf eine Art Skyline <3

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