Nach der Infoveranstaltung ging es gesten nach Hause. Es ist lustig wie Reisevorbereitungsn in manchen maßen gleich und dann doch vollkommen unterschiedlich sind!
Zum Abendbrot gab es Brötchen und wir sprachen noch über Urlaub und Austauschschüler die die Familie hier schon aufgenommen hatte.
Heute Nacht vermisste ich wieder meinen richtigen Schlaf, es kamm mir so vor als hätte ich die ganze Zeit nur gedöst und ich war doch eigentlich voll müde und Ko um richtig zu pennen ://
Dafür hatte ich mal wieder eine verrückte Idee/Traum, den ich euch nicht vorenthalten will :D
Es war so das ich ein Hügel hoch gegangen war und dann an einem Hotel ankam das von außen wie ein Westernschuppen aussah. Mir fällt gerade auf, mein Rucksack hatte icj nicht mit - da merkt man also schon die blühende Phantasie! Dort angelangt fragte mich die Servicekraft ob ich bleiben wollte. Morgens einchecken ist auch ein wenig skuriel. Ich sagte das ich heute noch weiter nach Altenberg und Odenthal laufen würde. Dann bat sie mir an vom frühstücks Buffet trotzdem was zur Stärkung zu essen, ausnahmsweise um sonst ;-) Ich hatte ja mein Proviant bei der Übernachtungsfamilie vergessen (eigentlich hatte ich ja gar nichts mit, aber was solls). So schmierte ich mir ein Brötchen, während dessen merkte ich das um mich einige Omis und Opis saßen und ganz viele Kinder rum liefen. Auf der Bühne fing ein Knirps von ca 8 Jahren an mit kompletter Ausrüstung zu singen. Ich wollte kurz Müll den ich produziert hatte weg bringen und in der Zeit kam so eine Frau die aufräumte und meine Sachen mit nahm. Die andere Servicekraft, sie sah nun anders aus als die die mich begrüßt hatte, aber naja, entschuldigte sich das sie in dem Moment abgelenkt war und sagte das sie das gleich wenn es in die Küche gefahren wird noch rettet.
Ich hoffe das war nicht zu verwirrend für euch, aber eine lustige Story ^^¿¡
Heute Morgen machte ich mich fertig, dann gab es wieder Brötchen zum Frühstück. Jammi lecker!
Bevor ea losgehen sollte wurde ich lieberweise noch bei der Post vorbei gefahren um mein Buch nach Hause zu schicken. Heute habe ich also ein bissel weniger Gewicht :D
Bei Sonnenschein ging es dann los in den heutigen Tag. Ja weil ich gefahren wurde musste ich das doofe Stück nicht zweimal laufen. War ich dankbar!!
Erst einmal ging der Weg abwärts, am Quellenbad vorbei. Eigentlich war der Weg dann geradr gespert gewesen, es fanden Forstarbeiten statt. Ich wagte mich heile dadurch und konnte somit weiter meinen Weg verfolgen. Weiter ging es über ein Parkplatz mit neu gestalteter Sitzanlage. Rein in den Wald und am Wasser entlang.
Links lag der Wald, von dort kamen mal kleine Wasserstraßen, die ich überging. Zwischendurch kam die funkelnde Sonne raus, da es hier frischer war, war ich froh die lange Unterhose angezogen zu haben.
Ich ließ den Verlauf des Weges und das Größer werden des rauschenden Baches mit einem Apfel auf mich wirken. Bei der “Berger Mühle“ wechselte ich die Seite.
Für eine Tagesetappe war der Weg bis jetzt richtig super und einfach nur zu empfehlen. Das Wasser Glas klar. Mit Wald und Wiese ein schönes Abwechslungsspiel ((:
Ich genoss es einfach nur dem Eifgenbachweg entlang zu gehen.
Ich ging am Hang entlang und das Plätschern zog sich sein Weg durch die WisenTalLichtung.
Die Bäume rechts von mir lichteten sich und es erschien eine satte grüne Wiese. Ich setzte meine Sinnenbrille auf, da sie heute Morgen nicht richtig in den Rucksack passen wollte. Mir fiel ein ich könnte an sie ja ein Nasenschutz dran basteln, damit ich nicht als Rudolf mit Krebs zurück komme.
An einer Bushaltestelle war eine Infotafel, zur nächsten Mühle ca 3,8 km. Ich überquerte die Straße und ging weiter durch die unveränderte Natur.
Für Menschen die Bänke zum rasten brauchen. In guten Abständen fand man hier neu Installierte ;-))
Ich traf auf ein Haus mit Fußballtoren, Tischtennis Platte und Lagerfeuer stelle. Dieser Platz würde den heutigen Kindern gut tun!!
Nach einigen Metern an der Straße lief ich auf die Neue Mühle zu. Ich war einfach nur “Happy“ dieses Erlebnis bei Sonne machen zu dürfen; hätte es geregnet wäre die Strecke der Horror gewesen! Hier hätte man überigens gemütlich draußen etwas schmackhaftes zu sich nehmen können ;-))
Ich konnte an einer Karte vergleichen, das es wirklich weiter Richtung “Rausmühle“ und “Markusmühle“ ging. Weiter reichte die Abbildung vor mir dann doch nicht.
Ein Herr mit zwei Hunden startete gerade seine Runde. Er ging einige Meter mit mir, um kurz zu quatschen. Sehr sympathisch. Dann zog er seine Runde weiter fort.
Als ich wieder über ein Wasserpfad gehen durfte kamm mir in Kopf: Es klappert die Mühle am rauschenden Bach Klipklap kliklap klipklap :)
Schmetterlinge zogen an den Wasseranlagen um mich herun vorbei. War das einladend um die Seele baumeln zu lassen.
Kurz darauf erreichte ich also die nächste Schankwirtschaft dieser Etappe. Radfahrer nutzten die Gelegenheit. Ich “besuchte“ sie nocheinmal. Musste doch am Haus links und nicht rechts vorbei!
Heute hatte ich meine Stöcke nach kurzer Zeit wieder weg gesteckt gehabt. Ich brauchte das Gefühl von freien Händen! Dieser Weg klappte auch gut so. Eine Laund über kam mich und ich holte meinen Stein raus, den ich für das Cruz de Ferro bei mir trug. Ich fühlte und streichelte ihn, wie eine kleine Hände Massage; eine angenehme Entdeckung ;-)))
Da mein Körper gerne etwas zu mampfen wollte holte ich die Brote raus die ich nich von Wuppertal hatte. Da sie Schimmelig waren konnten sie nicht mehr verzehrt werden.
Die Uhrzeit stimmte mich dazu die gekommenw Bank mit Tisch (!) für eine Rast zu nutzen. Die beiden mitgenommenen Brötchen waren ein Gaumen schmauß (((:
Kurz nachdem ich wieder los getapert war, kamen mir zwei jüngere Männer entgegen. Mir erschienen sie skuriel, da sie auch versuchten mitten in den Wald hinein zu laufen. Ich drehte mich zur Sicherheit öfters mal um. Aber alles war gut!
Ich erreichte einen Aufstieg und fing an zu singen. Fuchs du hast die Gans gestohlen gib sie wieder her... Außerdem kam ich zu dem Entschluss das ich mal zügiger weiter kommen müsste, naja was man machen. Weiterlaufen und schauen was die Situation bringt.
Ich merkte, dass sich meine Körperhaltung verändert hatte und zum allgemein Wohl vorallem für den Rücken beitrug ;-)
Da war auch schon das nächste Lied im Kopf :D Hänschen Klein ging allein, in die Weite Welt hinein. Stock und Hut stand im Gut...
Ich entdeckte wieder ein Stein der eine Karte hatte und sah wie weit es noch zum Altenberger Dom war. Oh Gott - danach musste ich ja auch noch weiter ://
Schnell stellte ich fest, das die abstände schwer einzuschätzen waren, da ich doch direkt bei der Dritten Mühle angekommen war.
Ich wechselte wie im Führer vermerkt die Uferseite und folgte weiter dem fließenden Wasser.
Ich merkte es ging vorwärts, die Sonne zeigte gerade genau auf mich und ein Schmetterling umgab mich. Ein Paar das mir entgegengekomen war hielt hinter mir und entdeckte somit meine Muschel. Sie fragten ob ich den ganzen Weg gehen würde und zogen davor ihren Hut. Wie es sich anhörte machten sie im Mai dort eine Tour hin - da bin ich noch in Frankreich :P
Als ich dies auf der Brücke so vormich hin schrieb, kamen zwei Damen mit Hund. Sie waren einen Rundwanderweg gelaufen. Auf den Weg bekamm ich den Wunsch mit immer ein angenehmes Bett zu erhalten. Danke dafür!
Ohhhaaaa jetzt wusste ich es. Noch 3,4 km nach Altenberg. Ich hoffe dort im Dom ein Stempel ergattern zu können. Vielleicht finde ich auch ein Buchladen der den Band 02 dann schon für mich hat. Nur damit ihr bescheid wisst, danach geht ja noch ein Stück weiter!!!!!
Bis jetzt war dee Weg ziemlich gleich verlaufen; außer das es halt mal gerade und mal Hoch oder Runter ging. Daher hatte ich das Gefühl, dass der Weg sich einfach nur noch zog. Ich wollte doch nur einmal kurz ins Normale Abtauchen und die Pracht hinter mir lassen.
Als ich neben dem Weg das Schild“Achtung KFZ-Gegenverkehr möglich“ erblickte, kam auch schon ein Auto daher gefahren :D
Zwei Reiter mit schönem Zosse machten einen Ausflug und starteten damit durchs Wasser zu gehen. Ein schöner Anblick :)
Dann bekam der Weg es nochmal.in sich. Es wurde zu einem Kletterakt direkt neben dem Wasser und das mit Rucksack.
Mit bravur legte ich auch dieses Hindernis hinter mich *ätschbätsch*
Als ich vorhin immer alles gleich hatte dachte ich daran wie es im Büro auch immer alles gleicj sein wird. Für die Schreibwaren Einkäufe bin ich aber wieder rechtzeitig da. Collegeblöcke, mittlere und größere Karteikarten, genug Tintenpatronen sowie bunte Stifte und Marker werde ich dann quälen dürfen :P
Die Strecke ging weiter an einem Märchenwald vorbei; ich glaubte ein Kirchturm erblickt zu haben.
Ich hatte mich nicht verguckt, somit konnte ich den Dom erreichen und beschauen.
Es gab ein Sovenier Laden in den ich mich direkt begab, dort war ich richtig. Es gab einen Stempel und ich konnte wirklich das Buch kaufen.
Kurz eine Mandarine zur Stärkung und Entlastung des Körpers, dann solte es weiter gehen.
Es lagen noch um die 3,5 km zum Schlafplatz vor mir.
Eine Frau machte von hinten ein Foto, das sollte sie von meinem Rucksack bekommen. Das Kirchen innere erstaunte mich in seiner dünnheit, klarheit und den funkelnden Elementen.
Jetzt sollte es mit aufgetankter Kraft also wirklich weiter gehen.
Den Weg wieder aufzunehmen viel mir schwer. Ich vermisste die Muschel und war mir somit nicht sicher wirklich den Richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Ein Fahrrad Wegweiser half mir den Weg nach Süden nicht zu verlieren.
Ich befan mich wirklich abseits des Weges. Wenn ich dem Wanderweg de mir mit seiner Karte die Erkenntnis gab aber folgen würde, käme ich wieder auf den Richtigen Weg. Also los Ausprobieren :-) !
Das nutzen der Strecke hatte den Vorteil, nicht die ganze Zeit direkt an der Straße vorbeilaufen zu müssen. Um den Lärm der trotzdem da war zu überdecken trällerte ich: Ahoi Kameraden, lebt wohl kleines Maden - ja wenn das Schiffertklavier an Bord ertönt ja dann sind die Matrosen so still; weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt, die er gerne einmal wieder sehen will.
Ich ging links der Straße, die Muschel war auf der rechten Seite. Wir trafen uns auf der Straße und gingen dann gemeinsam weiter.Also die Muschel war einmal aufgetaucht und ich folgte dem Weg nach Odenthal,da es von meiner Karte aus gesehen der identische Weg sein musste. Wäre ich auf der Straße geblieben hätte ich wohl keinen steilen Umweg genommen;was solls - Es hatte also wirklich geklappt! IRGENDWIE
Die Karte vor mir sagte dann: Stimmt gar nicht :P Weg zurück zur Straße!
Also den Hügel runter, immer gerade aus und dann links zur Übernachtung nicht verpassen.
~ Wie der schöne und harte Tag zuende ging erfahrt ihr später ~
Man muss seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht. (Hermann Hesse)
Meine liebe Rebekka, Du bist so "weit" von zu Hause entfernt, aber durch Deine Worte (die da immer wieder sprudeln), bist Du ganz "nah" ! ! ! Danke für Deine Berichte ! ! ! LG
AntwortenLöschenHeute am Samstag nach Köln sind sie nicht gesprudelt, aber ansonsten ist das immer ganz schön. Daher mache ich das gerne. Eure Reaktionen sind ja auch toll !!
Löschen