Es gab Brötchen, Ei und Muffin zum Frühstück; das Wetter war auch ein bissel weniger schlimm geworden.
Danke für das Bett - auf in den nächsten Tag!
Es ging aus Odenthal heraus in ein Wäldchen. Hier war mit dem Nassen Laub Vorsicht Geboten!
Auf meinem Weg musste ich mich unter einem Rohr herducken, dann floss das Wasser neben mir auf einmal gegen meine lauf Richtung.
Durch Mamaa Sms " Guten morgen mein Schatz Rebekka denk immer dran auch wenn die Sonne mal nicht scheint sie ist doch da sie hat sich nur hinter den Wolken versteckt Liebe Grüße deine Mama die dir jetzt einen guten Weg wünscht" war ich bis Dato wirklich verschont geblieben. Dem Wind konnte ich trotzen.
So machte ich mich auf einem MiniWeg durchs Gebüsch/Gestrüp auf nach Schildgen. Beim eintreten erreichte mich die Schlechte Wetter Front, doch mir blieb ziemlich warm beim durchqueren des Ortes an der Hauptstraße entlang.
Nach der Herz Jesu Kirche mit wirklich interesantem ausenbau ging es rechts ab ins ruhigere Wohngebiet. Der Himmel lichtete sich wieder und durch die Strahlen fingen meine Klamotten an zu trocknen.
Ich landete im Dünnwald. Hier lief ein extra Weg nur fürs Hohe Ross her ;)
Der Boden war schön ebenerdig, angenehmer als auf Teer zu laufen. Ich kam also guten Schrittes vorwärts!
An einer Kreuzung, mit Bank!, fehlte eine Makierung meines erachtens. Ich ging geradeaus.
Als ich an einer Hütte vorbeikam an der das Dach noch darauf wartete wieder zu existieten, fing es bei mir von oben wieder an Tropfen zu geben.
Wald und Regen blieb hinter mir, es war an der Zeit ein neues Örtchen zu durchlaufen. Zunächst musste ich jedoch warten, damit ein Zug dran vorbei ziehen konnte. Hier waren die Schranken eindeutig besser eingestellt als bei mir zuhause in Mecklenbeck wo es ständig einen riesen Stau gibt.
Bis Dato lief also alles Super, mir ging es gut, mein Weg war Ok.
Was kann ich euch sagen, der Weg verlief an der Straße entlang. Dies nahm ich nur halb wahr.
Mir fiel ein was für Dinge ich schon erlebt hatte und welche Ideen mir dadurch gekommen waren. Zum Beispiel: Besuch der Kölner Lichter, Lünen das evang. Zentrum besuchen und CappenbergerSee anschauen....
Nur meine Beine waren von der warmen Regenhose ein wenig schwer :D
Eine Frau kam von ihrer Schicht wieder und sah das ich Pilgerin war. Ich wirkte wohl erschöpft, lehnte dankend Kaffee ab und zog weiter. Ich wollte noch ein wenig vor mich hin tapern und dann die Brötchen genießen.
Nach unendlich vielen Schritten durch Mühlheim durch, wozu es nichts nennenswertes zu sagen gibt, erreichte ich das Rhein Ufer ;-))
Damit man das schafft muss man wirklich einfach nur dem Straßenverlauf folgen, nicht wundern so viele Schilderungen gibt nicht und einige sind beschädigt.
Puh war das windig und frisch. Die Brücke vor mir sah nach keinem Zucker schlecken aus. Aber der Dom war ja zumindest schon zu sehen!
Unter der Zoobrücke ist eine Super
Jugend Park Anlage. Von dort schaute ich durch einen Drachen durch an mein Stadtziel.
Es ging am Tanzbrunnen vorbei, mein Rucksack machte dort kurz mit :D Als ich die Hohenzollernbrücke überquert hatte, erreichte ich den prächtigen Dom. Beim Turmaufgang holte ich mir einen Stempel ab. Dann gab es die mitgenommenen Muffins; der Weg ging weiter.
Nun bewege ich mich mit Band 02 weiter. Bis zur Grenze liegen ca 300 km vor mir.
Die Makierung war nun nur noch gelb blaue Farbe die überall! Angebracht war.
Der Feuerwehrmann der hinten saß hatte überigens eine richtige Stadtkarte ausgefaltet. Ich bin also nicht die einzigste mit Wegführer :D
Ich war einfach nur froh das ich die schnöden Meter die ich schon aus der Stadt raus machte, Morgen schon hinter mir zu haben.
Der Weg war meist Gerade verlaufen, viel mehr Worte fand ich heute irgendwie nicht....
Warum meine Einträge keine Kilometer angaben haben?
Die Angaben von Ort zu Ort sind andere als der Weg und zudem laufe ich anders
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